Nachgekocht: Spinatpfannkuchen mit Kichererbsen und Pilzen

Ich gestehe: wenn wir Die Zeit im Haus haben, ist mein erster Blick immer direkt in das Zeit Magazin. Natürlich von hinten, denn die Rezepte stehen meistens eher am Ende. Doch da wir nicht jede Woche Die Zeit lesen, komme ich nicht immer in den Genuss des Zeit Magazins. Schade, denn dadurch verpasst man manchmal schöne Sachen. Aber auch online kann man das Zeit Magazin finden.

Bereits vor einiger Zeit (sic!) hatte ich einmal das Szegediner Gulasch mit Halloumi statt Fleisch nachgekochtet. Die Bingereaderin hat mich einmal mit Ofenkürbis mit Leinöl und Quark verwöhnt. Wir waren immer recht angetan von den Gerichten, so dass ich auch dieses unbedingt nachkochen wollte.

Gleich vorweg möchte ich sagen, dass ich das Originalrezept, das ihr hier finden könnt, gewaltig abgewandelt habe. Die Mengenangaben passten hinten und vorne nicht für mich. Zunächst daher das Original, meine Abwandlungen in Klammern daneben:

Spinatpfannkuchen

(Runtergerechnet auf die Hälfte des Rezeptes)

Für die Pfannkuchen:

  • 2-3 Eier  (ich habe 3 genommen)
  • 250 ml pflanzliche Milch (ich habe Kuhmilch genommen)
  • 75 g Reismehl (ich hatte nur normales Mehl und brauchte deutlich mehr, ca. 130 g)
  • 1 Prise Meersalz
  • 25g Babyspinat (ich habe mehr genommen)
  • 6 Blättchen frisches Basilikum
 (habe ich weggelassen weil nicht vorhanden)
  • natives Kokosöl oder Butter zum Braten (ich habe Olivenöl genommen)

Für die Kichererbsen:

  • 1,5 EL natives Olivenöl extra
  • 1,5 EL Tahini (Sesampaste)
  • Saft von einer 1/2 Zitrone
  • 1/2 TL flüssiger Honig oder Ahornsirup
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 
1 kleine rote Äpfel, vom Kerngehäuse befreit
 (habe ich wegen Allergie weggelassen)
  • 1 Dose (à 400 g) gekochte Kichererbsen, abgespült und abgetropft

Für die Pilze:

  • 
1 EL natives Olivenöl extra, natives Kokosöl oder Butter
  • 250g gemischte frische Pilze, geputzt (habe weniger genommen und noch 1/2 Zucchini zugegeben)
  • 1 Knoblauchzehen, geschält
  • 1 TL Blättchen von frischem Thymian (ich habe getrockneten genommen)
  • Meersalz und frisch gemahlener schwarzer PfeffeSpinatpfannkuchen3

Für die Pfannkuchen werden zunächst alle Zutaten bis auf den Spinat in einer Schüssel mit dem Handrührer oder dem Schneebesen schaumig geschlagen. Dann kommt der Teig für ca. 30 Min. in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit den Spinat waschen und abtropfen lassen.

Die Dose Kichererbsen abgießen und abtropfen lassen. Die Zitrone auspressen und mit Honig, Tahini und Olivenöl zu einem Dressing mixen. In einer Schüssel die Kichererbsen mit dem Dressing mixen und ebenfalls beiseite stellen.

Die Pilze waschen und kleinschneiden. Diese werden parallel zu den Pfannkuchen mit etwas Öl und einer gehackten Knobizehe in einer Pfanne gebraten. Mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen.

Den Spinat mit einem Teil des Teiges in der Küchenmaschine gründlich mixen. Dann zu dem restlichen Teig geben und gut vermengen – so entsteht die grüne Farbe. Für die Pfannkuchen etwas Öl in eine weitere Pfanne geben und den Teig je nach gewünschter Dicke des Pfannkuchens in die Pfanne geben. Ich mag es lieber dünn, dann lassen sie sich auch gut durch kräftiges schwenken wenden. Die fertigen Pfannkuchen habe ich im bei 50 Grad vorgeheizten Backofen warm gehalten. Aus dem von mir zubereiteten Teig entstanden so 4 Pfannkuchen. Wir haben beide jedoch nur einen geschafft, mit der Füllung war das dann doch ganz schön mächtig.

Wenn alles fertig ist, werden die Pfannkuchen auf Tellern angerichtet, darauf werden Kichererbsen sowie Pilzmischung gegeben. Ich habe zum Schluss noch ganz wild 😉 ein paar Blätter Spinat drüber gegeben.

Insgesamt hat es gut geschmeckt. Beim nächsten Mal würde ich jedoch den Teig noch etwas mehr würzen. Der war mir etwas zu lasch vom Geschmack her. Aber nichts desto trotz wird es das sicher wieder einmal bei uns geben – allerdings gleich nach meinen persönlichen Mengenangaben.

 

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