Wildkräutersuppe

Im letzten Blogpost hatte ich euch das wunderbare Kochbuch „Alpenküche vegetarisch“ von Cornelia Schinharl vorgestellt. Wer nochmal nachlesen möchte, findet den Beitrag hier.

AlpenküchevegetarischEin weiteres Rezept, das ich daraus ausprobiert habe, war die Wildkräutersuppe. Das schöne an dieser Suppe ist, dass sie so wahnsinnig flexibel ist und je nach verwendeten Kräutern immer anders schmecken kann. Ich habe mich einfach von der Verkäuferin auf dem Viktualienmarkt beraten lassen, welche Kräuter sich für eine Suppe gut eignen. Ich bekomme es auch nicht mehr ganz zusammen, was in dem Strauß alles enthalten war, aber auf jeden Fall waren drin:

  • Maggikraut
  • Liebstöckel
  • Estragon
  • Melisse
  • Frühlingszwiebel
  • Petersilie
  • Giersch

und sicher noch 2-3 andere.

Das Kochbuch selbst schlägt vor: Bärlauch, Sauerampfer, Brennessel, Giersch, Guter Heinrich.

Wildkräutersuppe2Für 4 Personen benötigt ihr:

150 g Wildkräuter

1 große Zwiebel

20 g Butter

2 EL Mehl

1 l Gemüsebrühe (ich habe nur 750 ml genommen, weil nachträglich verdünnen geht immer)

100 g Sahne

Salz, Pfeffer, Muskat

Die Kräuter waschen, trocken schütteln und die Stiele grob entfernen. Anschließend fein hacken und 1 EL abnehmen und beiseite stellen (dazu später mehr). Zwiebel schälen und fein würfeln.

Butter in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Ich habe noch ein gehackte Knoblauchzehe zugefügt. Das Mehl darüber stäuben und unter Rühren hellgelb anschwitzen. Die Brühe unter Rühren zufügen und die Suppe offen bei mittlerer Hitze 10 Min. sämig einköcheln lassen. Das hat bei mir – trotz weniger Brühe – nicht so gut funktioniert, so dass ich in einem Schraubglas nochmal etwas Mehl mit einem Teil der Sahne vermengt und zugefügt habe, dann war es perfekt. Dann die Kräuter und die Sahne zufügen und alles nochmal kräftig aufkochen, bis die Kräuter zusammenfallen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und den EL beiseitegestellte Kräuter daraufstreuen und servieren.

Die Suppe hat ganz phantastisch geschmeckt und war ein absolutes Highlight. Mal was ganz besonderes irgendwie. Ich müsste jedoch nicht nochmal die darüber gestreuten Kräuter haben. Diese haben halt noch ordentlich biss, was ich etwas störend empfand und auffallen tun sie aufgrund der Menge an Kräutern in der Suppe eigentlich auch nicht.

Diese Suppe gibt es sicher nicht zum letzten Mal. Durch die vielen verschiedenen Kräuter auch supergesund und ein absoluter Immunbooster, den man gerade jetzt im Herbst gebrauchen kann.

Nachkochen dringend empfohlen!

Wildkräutersuppe

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2 Gedanken zu “Wildkräutersuppe

  1. Petra Wiemann schreibt:

    Klingt sehr lecker! Maggikraut und Liebstöckel sind übrigens dasselbe 😉 Als Kind kannte ich das nur flüssig aus der großen Maggi-Flasche.Inzwischen versuche ich es im Garten anzubauen, denn es ist erstaunlich vielseitig.

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