Japanische Küche: Okonomiyaki

Immer wieder denke ich gerne an unsere Reise im Jahr 2016 nach Japan zurück. Wir sind eine Woche in Tokyo gewesen und dann anschließend den Nakasendo Trail gelaufen. Vor Ort haben wir uns dann eine AirBnB Wohnung in Kobe gesucht und sind dort gleich eine ganze Woche geblieben, weil uns Kobe so gut gefallen hat. Von Kobe aus haben wir dann Ausflüge gemacht, u.a. nach Osaka in den Universal Picture Park, was insbesondere für die Bingereaderin ein totales Highlight war, als großer Harry Potter Fan :-). Unseren Reisebericht könnt ihr bei Interesse hier nochmal nachlesen.

Okonomiyaki stammt aus der Region Osaka und ist eine Art herzhafter Pancake, der gern auch mal japanische Pizza genannt wird, weil man ihn mit verschiedenen Zutaten einfach total vielfältig abwandeln kann. Original wird der Okonomiyaki auf einem Teppan, einer heißen Eisenplatte auf dem Tisch zubereitet. Aber in einer Pfanne geht es auf jeden Fall auch 🙂

In Erinnerung an unseren Urlaub habe ich vor kurzem daher mal Okonomiyaki gemacht. Das entstand eigentlich total spontan, denn ich habe im Supermarkt einen winzig kleinen Weißkohl entdeckt und dachte mir, den nehm ich mit. Denn meistens sind mir die Köpfe einfach zu groß, ich will schließlich nicht tagelang nur Weißkohl essen.

Für 1 großen (oder 2 kleine) Okonomiyaki benötigt ihr:

150g Weißkohl

2 Eier

2 EL Paniermehl

1 Frühlingszwiebel

1/2 Karotte

Sprossen eurer Wahl (ich habe Erbsenspargel genommen)

Mayonnaise (ich habe eine frische Zitronenmayo genommen)

Sriracha-Sauce

schwarzer Sesam

etwas Öl zum Braten

Zubereitung:

Den Weißkohl in feine Streifen schneiden und mit den Eiern, der Frühlingszwiebel und dem Paniermehl vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer Pfanne das Öl zum Braten erhitzen. Ich habe einen großen Okonomiyaki gemacht, würde aber nächstes Mal eher zwei kleinere machen, das erleichtert das Wenden. Die Masse in den Pfanne gebeten, zu einem runden „Fladen“ in Form bringen und etwas flach drücken, so dass das ganze ca. 1,5 cm dick ist.

In der Zwischenzeit die Karotte zu kleinen Stiften schneiden und die Sprossen waschen und abtropfen lassen.

Wenn die Unterseite gebräunt ist, den Okonomiyaki wenden. Ich habe dafür einen Teller benutzt. Bei kleineren Okonomiyakis reicht vielleicht auch ein Küchenhelfer.

Wenn der Okonomiyaki von beiden Seiten gebräunt ist, diesen auf einen Teller geben. Die Karottenstifte und die Sprossen drüber geben. Etwas Mayonnaise und Sriracha-Sauce über den Okonomiyaki geben und zum Schluss mit etwas schwarzem Sesam bestreuen.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! Hier ist es erstaunlich sonnig heute, so dass wir jetzt auf jeden Fall nochmal eine Runde an der frischen Luft drehen werden.

Lasst es euch gut gehen,

Ein Gedanke zu “Japanische Küche: Okonomiyaki

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