Restaurants in Leipzig – ein Buchmessen-Rückblick

Wir haben ein verlängertes Wochenende in Leipzig verbracht, um die Buchmesse zu besuchen und uns gewaltig die Füße platt zu laufen. Das Wetter machte mir am Samstag jedoch leider einen Strich durch die Rechnung, denn es war so bitterkalt und hatte so immens geschneit, dass ich in kürzester Zeit trotz Notkauf-Thermostrumpfhose so dermaßen durchgefroren war, dass ich zurück zu unserer AirBnB-Wohnung in Plagwitz zurückreiste und die Stadtbesichtigung abgebrochen habe.

Wir hatten viel Spaß auf der Buchmesse (das Essensangebot auf der Messe lässt allerdings ziemlich zu wünschen übrig) und habe gute Gespräche geführt auch mit anderen Bloggern.

graffiti-939261_1280Unsere kulinarischen Entdeckungen in Leipzig möchte ich euch heute vorstellen, falls ihr mal nach Leipzig kommt:

Lulu Lotterstein

Untitled design Karl-Liebknecht-Str. 63, Leipzig

Lulu Lotterstein war eine Künstlerin und das nach ihr benannte Kneipenrestaurant existiert mittlerweile fast 10 Jahre. Die Küche ist bodenständig-modern mit Standardgerichten sowie einer wechselnden Wochenkarte. Hier gibt es auch für Vegetarier einige Hauptspeisen, z.B. Käsespätzle, Petersilienrisotto oder gebackenen Ziegenkäse mit CousCous. Lt. Karte sind auch vegane Optionen möglich. Der Service war sehr nett, dass Essen hat jedoch für meinen Geschmack schon ordentlich lang gedauert, nichts für den schnellen Hunger also. Aber evtl. lag es auch daran, dass es recht voll war.

Bagel Brothers

Untitled design Karl-Liebknecht-Str. 1a oder Nikolaistraße 42, Leipzig

Hinter den Bagel Brothers versteckt sich – wie der Name schon vermuten lässt – ein Bagelladen. Verschiedene Bagelsorten mit verschiedenen Frischkäsesorten und einigen Bagelsandwiches laden hier zu einem Frühstück vor einem Stadt- oder Shoppingbummel ein. Wenn ihr großen Hunger habt oder viele seid, die Bagel Brothers liefern ab einem Bestellwert von 15 Euro auch. Allerdings schaffe selbst ich keine 13 Bagel, daher hätten wir den Bestellwert nicht erreicht. 😉

Ouzeri Was kost das

Untitled design Nonnenstraße 5d, Leipzig

Als wir am ersten Tag Richtung Clara-Zetkin-Park aufbrachen, kamen wir an der Ouzeri Was koste das vorbei und haben noch kräftig über den Namen gelacht. Insbesondere in Sommermonaten ist dieser Grieche sicherlich heiß begehrt, denn er liegt direkt an der Kösteritzbrücke an der Weißen Elster, so dass man schönen Blick aufs Wasser hat, wenn man draußen sitzt. Innen ist der Grieche sehr modern eingerichtet und nicht, wie viele andere griechische Lokale, vollgerammelt mit Tischen und Stühlen. Das hat mir schon sehr gefallen. Noch dazu ist es kein typischer Grieche mit Fleischbergen, sondern es gibt ausschließlich Meze, also eher kleine Gerichte und die Auswahl für Vegetarier ist wirklich sehr gut, was nun auch nicht typisch griechisch ist. Der vom Haus ausgegebene Ouzo schmeckte total lecker und wir fragten nach, welcher es sei. Die Karte führt insgesamt 8 verschiedene Ouzosorten und die Inhaberin erklärte uns jeden einzelnen und wir probierten dann noch 2 weitere. Wir hatten sehr leckere frittierte Kartoffelscheiben, einen rote Beete Salat, gefüllte Champignons, gebackenen Schafskäse und Pitabrot. Mit 2-3 Meze pro Person liegt man sehr gut. Preislich auch durchaus im Rahmen und daher ein echt cooler Abend. Einzig allein das es nur Paulaner Bier gab, hat uns als Münchner etwas gestört, da wir gern auch mal etwas anderes getrunken hätten 😉

Gaststätte Kollektiv

Untitled design Karl-Liebknecht-Str. 72, Leipzig

Etwas weniger Auswahl für Vegetarier, dafür aber echte Hausmannskost im nostalgischen DDR-Style findet man in der Gaststätte Kollektiv. Auch eine Auswahl an tschechischer Küche wird angeboten. Auf jeden Fall ein Trip zurück in die Vergangenheit!

Phố Việt

Untitled design Katharinenstraße 15, Leipzig

Ideal gelegen in der Nähe vom Hauptbahnhof und mitten im Shoppingviertel findet ihr das Pho Viet. Auf zwei Ebenen bietet das Restaurant viel Platz für vietnamesische Küche und war trotzdem relativ voll. Vermutlich wegen der Kombi gute Lage + Buchmesse. Ich hatte Bún Ném ran, dass ich eigentlich eher als Bun Chay kenne. Reisbandnudeln, Kräuter, Salat, Frühlingsrollen und Sauce. Da es aber anders heißt, scheint es auch was anderes zu sein und wurde auch separiert serviert. Insgesamt sehr lecker, auch die Mitesser hatten dieses Gericht. Zum Nachtisch gab es noch eine (kleine) Portion Klebreis mit Mango, völlig ausreichend für 2 Personen als Dessert. Saigon Bier gab es trotz Nennung in der Karte nicht, dafür alternativ ein thailändisches Bier – auch ok. Sehr lecker und daher auch nochmal gesondert zu erwähnen ist der vietnamesische Ca Phe mit gesüßter Kondenzmilch. Das mag selbst ich – obwohl ich Zucker in Kaffee für eine Sünde halte.

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Solltet ihr mal zur Buchmesse nach Leipzig fahren, solltet ihr auf jeden Fall reservieren. Wir waren gegen 17.45 Uhr beim Griechen und haben schon fast den letzten Platz bekommen, im Kaiserbad haben wir kurzfristig keinen Tisch mehr bekommen, dass hatten wir noch als Empfehlung bekommen.

Leipzig, wenn wir das nächste Mal kommen, bitte keine -7 Grad, Wind und Schnee. Dann ist alles super!

 

 

 

 

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