Foodblogbilanz17 – ein Rückblick auf 2017

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Sabine von Schmeckt nach mehr hat aufgerufen zur Blogparade… genauer gesagt zu einem Rückblick auf das vergangene Jahr. Ich stöbere gern in den von Facebook präsentierten Erinnerungen an bestimmten Tagen, da kommen viele schöne Erinnerungen hoch an Urlaube, Unternehmungen und ähnliches, was man häufig schon vergessen hat.

Daher kam mir diese Blogparade sehr gelegen und ich nehme gern teil und präsentiere euch hier meine Antworten auf die von Sabine aufgeworfenen Fragen.

Los geht’s!

1. Was war 2017 dein erfolgreichster Blogartikel?

Witzigerweise ist der erfolgreichste Blogartikel ein Artikel, der bereits Mitte 2015 erschienen ist und seither die allermeisten Aufrufe erzielt hat. Ich meine, zu Recht, denn das Gericht ist wirklich super lecker. *trommelwirbel* ….

…and the Winner is: Borani Banjan mit insgesamt über 1.100 Aufrufen.

Das erinnert mich jetzt auch wieder daran, dass ich mich schon länger eigentlich mal mit weiteren afghanischen Gerichten beschäftigen wollte. Wird direkt auf die To Do Liste gesetzt.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Bei dieser Frage muss ich direkt etwas tricksen, denn ich muss gleich vier Beiträge nennen. Zwei davon gehören nämlich quasi zusammen.

1+2: Mein kulinarischer Rückblick auf unsere Israel-Reise und die dazugehörige Rezension des Kochbuches „Die jüdische Küche„. Denn unsere Reise im Februar war so ganz entgegen meiner eigentlichen Natur – total spontan beschlossen, 3 Wochen später schon abgereist, zu einer Jahreszeit, die mich als Sonnenanbeter auf die Probe stellte, denn selbst in Israel ist zu dieser Zeit keine Wettergarantie. Und wir wurden belohnt – es war nicht nur ein ganz toller Urlaub, sondern die Woche vor und nach unserer Reise hat es dort in Strömen gegossen, während unsere Woche mit bestem, sonnigen Wetter gesegnet war. Ein Trip, den ich so schnell nicht vergessen werde.

3: Jetzt kommt ein Artikel, der eigentlich so gar nicht meinen persönlichen Geschmack trifft, denn er enthält Rosinen, Orangeat und Zitronat. Alles Zutaten, die ich gar nicht mag. Aber dennoch ist der englische Teekuchen, um den es in diesem Beitrag geht, einer der, die mir persönlich am meisten bedeutet haben. Denn der Teekuchen war Teil des Geburtstagsgeschenkes, welches ich per Post in den hohen Norden, meine eigentliche Heimat geschickt habe, um meinem (englischen) Opa zum 91. Geburtstag eine Freude zu machen. Er hat den Kuchen in Stücken eingefroren und lange daran gegessen. Sehr lange. Er hat sich auch sehr gefreut und meinte „schmeckt wie in England“.

4: Last but not least … die Books & Booze Reihe mit der Bingereaderin. Einfach, weil es Spaß macht, Cocktails zu mixen und zu überlegen, welche Cocktails zu den von ihr ausgewählten Büchern wohl passen würden.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Das ist die wohl schwerste Frage, ich habe dieses Jahr ziemlich viele gute Beiträge gelesen, kann mich überhaupt nicht entscheiden oder gar auf nur 3 Stück festlegen.

Ein Artikel, der aber einen ganz besonders schönen Abend wiedergibt, ist der Artikel von Stepanini über ein wunderbares und leckeres Dinner in einer Porzellan-Lagerhalle.

4. Welches der Rezepte, die du 2017 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Ich mogel hier einen Beitrag von Ende 2016 unter, weil das tatsächlich das Rezept ist, das ich am meisten gemacht habe – nämlich die Bagels von Cynthia Barcomi. Ich liebe Bagels und das Rezept ist göttlich! Daher ist das „warum“ hier gar keine Frage.

Erst vor kurzem auf dem Blog erschienen, aber diverse Male auf dem Teller hatten wir u.a. dieses Kartoffel-Chili. Warum? Weil es schön durchwärmt an kalten Tage, schnell gemacht ist und einfach in die Kategorie Comfort Food passt.

Und ein Gericht, was ich auch besonders mochte, war das Pastagericht von Martha Stewart mit Salbei und Butternutkürbis. Lecker! Einfach, weil die Kombination unerwartet lecker war.

5. Was hat dich im Zusammenhang mit Kochen, Essen oder deinem Blog 2017 beschäftigt und warum?

Ich habe angefangen, meine Beiträge ein bisschen besser zu planen. Jetzt, wo ich nicht mehr noch nebenbei studiere, habe ich auch viel mehr Zeit, mich diesem Blog zu widmen und das macht mir Spaß. Dadurch habe ich auch viel mehr Beiträge in letzter Zeit zu Stande bekommen. Das führt im Umkehrschluss natürlich zu dem Vorteil, dass auch viele leckere Sachen auf den Tisch kamen.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ich weiß nicht, ob ich es als größte kulinarische Neuentdeckung ansehen würde, aber als Neuentdeckung schon – und zwar das Kochbuch von Anna Jones, das ich euch an dieser und dieser Stelle vorgestellt hatte. Das hat mir sehr viele Leckereien und Freude bereitet und mir insbesondere sehr gut gefallen!

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Da gibt es gar nicht so viel ungewöhnliches, bei der Bingereaderin geht da der Pulk viel besser ab. Meine Highlights:

  • „warum joghurt beim szedegriner gulasch“

    Erstmal die Frage ansich, dann der Schreibfehler… hihi

  • „Schokolade zergeht auf der Seele“ … ich mein – okay! Ist ja auch so.
  • „Spitzkohl geplatzt“ – also das ist mir auch noch nicht passiert. Der Suchende wird hier wohl eher keine Antwort gefunden haben.

 8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2018?

Ich wünsche mir, dass es mir weiterhin Spaß macht, zu tüfteln, zu essen und zu bloggen und auch 2018 der ein oder andere mal einen Kommentar hinterlässt, ein Feedback gibt und einfach Spaß am Lesen hat. Und ich hoffe auf einen sehr tollen kulinarischen Kanada-Rückblick im Sommer 🙂

Und jetzt bleibt mir nur noch, euch eine tolle Party heute Abend zu wünschen mit gutem Essen, tollen Gesprächen und euren Lieben um euch!

rutsch

 

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7 Gedanken zu “Foodblogbilanz17 – ein Rückblick auf 2017

  1. Marion schreibt:

    Kohl kann, werfe ich hier mal hilfreich ein, bei ungünstigen Witterungsbedingungen auf dem Feld platzen. Da hilft nur noch schnell aufessen oder eine haltbare Lösung finden.
    Wenn man die einzige Deutsche in der Nähe ist, kann es passieren, dass einem die undankbare Aufgabe zukommt, 11 Stunden Sauerkraut aus der Kohl-Katastrophe zu machen.

    Das Kochbuch über jüdische Küche habe ich hier auch stehen, bisher habe ich aber nur recht wenig daraus gemacht. Ich danke, für die Erinnerung, da werfe ich direkt nochmal einen Blick rein!

    Gefällt mir

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