Knuspriger Grünkohlsalat mit roter Beete, Tofu und Erdnüssen

Yum Yum Yum! Dieses Rezept vereint einfach alles – Geschmack und Vitamine. Grünkohl strotzt vor Vitamin K und C, der Granatapfel bringt Spurenelemente und B-Vitamine mit sich und die Erdnüsse gesunde Fette, der Tofu das Protein. Was will man mehr?

Ich jedenfalls habe mich kürzlich sehr gefreut, als ich endlich frischen Grünkohl bekommen habe, ohne dafür die halbe Stadt absuchen zu müssen. Entsprechend habe ich auch direkt eine große Menge mitgenommen…

Aber der fällt ja, wie so vieles Grünzeug, beim Kochen auch immer noch ordentlich zusammen. Ich war Strohwitwe und habe eine ziemlich große Portion des Salates gemacht und weil er so lecker war, habe ich ihn direkt aufgegessen. Danach hatte ich aber Magenerweiterung und musste mich direkt erstmal hinlegen. Die Menge reicht also durchaus auch für 2 Personen zum Mittag, beispielsweise.

Zutaten für 1-2 Portionen:

300 g Grünkohlblätter (ohne den Strunk)

etwas Olivenöl für den Grünkohl

ein kleines Glas rote Beete im Glas oder vakuumiert und vorgekocht

eine große Handvoll geröstete Erdnüsse

1 Räuchertofu

1 EL Stärke

1/2 Granatapfel

Salz, Pfeffer, etwas Kurkuma

Sriracha-Sauce

Für das Dressing:

2 EL Zitronensaft

6 EL Olivenöl

2 EL Weißweinessig

1 gehäufter TL Senf

Salz, Pfeffer

Als erstes habe ich den Tofu etwas gepresst, damit das Wasser entweichen kann. Dann in Würfel schneiden und mit der Stärke vermengen. Die Stärke sorgt dafür, dass der Tofu knusprig wird. Etwas Sriracha Sauce und das Kurkumapulver mit dem Tofu vermengen.

Dann den Grünkohl waschen, vom Strunk befreien und in eine Schale geben. Mit ca. 1 EL Olivenöl und Salz und Pfeffer vermengen und einmal gut durchkneten. Den Ofen auf 200 Grad heizen und die Grünkohlblätter möglichst so auf dem Backbleck verteilen, dass sie nicht überlappen. Den Grünkohl in den Ofen schieben.

In der Zwischenzeit eine Pfanne mit Öl erhitzen und den Tofu darin rundherum knusprig braten. Immer wieder den Ofen öffnen und nach den Grünkohlblätter schauen, sie verbrennen sehr leicht. Ich habe die, die schon knusprig waren, zwischendurch immer schon mal rausgenommen.

Für das Dressing alle Zutaten gut miteinander vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wenn der Grünkohl und der Tofu knusprig sind, auf einem Teller anrichten und vorgekochte rote Beete, geröstete Erdnüsse und Granatapfelkerne zugeben und dann sofort servieren. Ich denke, man sollte den Salat direkt aufessen, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Grünkohl knusprig bleibt, wenn man es einen Tag stehen lässt.

Ich fand die Kombi mit dem Senfdressing aber auch so lecker, dass echt kein Bedarf bestand, irgendwas davon aufzuheben.

Als Norddeutsche habe ich Grünkohl quasi mit der Muttermilch aufgesaugt und liebe ihn daher in jeglicher Form sehr. Dies war eine Neuinterpretation, die mir aber sehr gut gefallen hat. Wird definitiv ins Winterrepertoire aufgenommen. Wie sieht es bei euch aus – seid ihr Team Grünkohl oder eher Team nein danke?

Liebe Grüße,

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