Vegetariana – Gemüserezepte aus den Küchen Persiens

Im heutigen Blogpost möchte ich euch mal wieder ein neues Kochbuch vorstellen. In diesem Fall würde ich sogar dazu neigen zu sagen „ans Herz legen“.

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„Vegetariana“ von Sabrina Ghayour ist ein ganz wundervolles Kochbuch mit über 220 Seiten voll mit reinen Gemüserezepten aus den Küchen Persiens. Die Autorin selbst ist überzeugte Fleischesserin hat das Buch insbesondere für Fleischesser geschrieben, um diese dabei zu unterstützen und zu inspirieren, auch mal rein vegetarisch zu kochen. Eine sinnvolle Sache – natürlich – aber auch der erfahrene Vegetarier wird hier nicht zu kurz kommen.

Vorrangiges Ziel Sabrina Ghayours war es, mit so wenigen Zutaten wie nötig so viel Geschmack wie möglich zu erzeugen.

Dabei sind keine strengen Vorgaben in den Rezepten gemacht – jedes Rezept kann nach den eigenen Vorlieben ergänzt werden. Das ist insbesondere für diejenigen toll, die gerne frei Schnauze kochen und sich selten erstmal das Rezept ganz durchlesen, bevor sie loslegen. Daher sind insbesondere Gewürze teilweise auch nicht mit genauen Mengen angegeben. Da ich mich sowieso nie an die Mengenangaben halte, was Gewürze anght, ist das für mich kein Problem.

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Räucher-Auberginen & Paprikaschoten-Salat

Das Kochbuch ist wie folgt unterteilt:

  • Leichte Happen & Vorspeisen
  • Köstliches aus Eiern & Milchprodukten
  • Suppen & Eintöpfe
  • Pies, Brote & Pasteten
  • Salate für alle Jahreszeiten
  • Himmlische Hauptmahlzeiten
  • Gutes aus der Vorratskammer
  • Beilagen für Genießer
  • Süße Versuchungen

Ich habe gleich mehrere Rezepte aus Vegetariana gekocht. Denn das Kochbuch ist durchgängig bebildert und macht einfach sofort Appetit auf alles. Die Aufmachung des Buches würde ich eher als „clean“ bezeichnen. Der Fokus liegt eher auf schönen Bildern als auf sonstigem Schnickschnack.

Als erstes habe ich den oben abgebildeten Räucher-Auberginen & Paprikaschoten-Salat gemacht. Den habe ich einfach mit etwas Fladenbrot gegessen und hatte auch noch etwas für nächsten Mittag über. Ähnelt sehr dem typischen Baba Ganoush und das geht ja bekanntlich immer. Eine sehr leichte, feine Räuchernote und ein toller, würziger Geschmack und dazu die frische von Granatapfelkernen – perfekt.

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Geröstete Brote mit Tomaten, Sumach & Knoblauch

Als nächstes gab es Geröstete Brote mit Tomaten, Sumach & Knoblauch. Eine Abwandlung der italienischen Bruschetta. Den orientalischen Touch bekommen die Brote durch Koriander, Sumach und Labneh (libanesischer Frischkäse). Den Frischkäse habe ich durch griechischen Joghurt ersetzt. Auf jeden Fall eine abwechslungsreiche Variante mit dem gewissen etwas durch das Sumach und den Koriander – an dem sich bekanntlich immer die Geister streiten. 

Rezept: Die leichtere Variante von Falafel-Wraps – Kichererbsen-Kufteh.

Für ca. 18-20 Kufteh benötigt ihr:

2 Dosen Kichererbsen

3 Knoblauchzehen, zerdrück

1 geschälte und geriebene Karotte

1 Süßkartoffel (ca. 300 g), gerieben

1 kleines Bund Koriander, fein gehackt

4 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten

Je 1 TL Kurkuma, gemahlenen Kreuzkümmel, gemahlenen Zimt, Chiliflocken

4 EL Kichererbsenmehl (hatte ich nicht da, habe mir mit 1 EL Pfeilwurzstärke und 3 EL Mehl beholfen)

1 Ei

Pflanzenöl zum Frittieren

Meersalzflocken

Für die Tahina-Soße:

150 g griechischen Joghurt

1 zerdrückte Knoblauchzehe

2 TL gemahleneder Koriander

3 EL Tahina

Saft von 1/2 Zitrone

Meersalzflocken und Pfeffer

Als Wraps:

6 Tortilla Wraps

etwas Rucola

1 rote Zwiebel in Ringen

DSC_1927.JPGZubereitung:

Kichererbsen abgießen und in einer großen Schüssel mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken. Alle übrigen Zutaten außer dem Öl zufügen und mit den Händen eine klebrige, glatte Konsistenz kneten. Anschließend die Tahina-Soße zubereiten. dazu alle Zutaten miteinander vermengen und ggf. mit etwas warmen Wasser verdünnen, so dass eine dickflüssige, cremige Konsistenz entsteht.

Öl in einen hohen Topf geben, so dass ca. 2,5 cm hoch Öl drinsteht. Dieses erhitzen und aus dem Kufteh-Teig jeweils ca. 1 TL abstechen und zu Bällchen formen. Nach und nach darin frittieren und dann zum Abtropfen auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller geben. 

Wenn ihr einen Wrap draus machen wollt, pro Tortilla-Wrap ca. 3-4 Kufteh, etwas von der Tahina-Soße, etwas Ruccola und rote Zwiebelringe zufügen. Wir haben die Kufteh einfach zusammen mit der Tahina-Soßen und den gerösteten Broten oben gegessen.

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Über die Autorin

Sabrina Ghayour wurde im Iran geboren und lebt in Großbritannien. Vor „Vegetariana“ hat sie bereits 3 Kochbücher veröfefntlicht und diverse Preise gewonnen. Sie ist Gastgeberin des bekannten Supper Clubs „Sabrinas Kitchen“ und gibt auch Kochkurse. 

https://www.sabrinaghayour.com

Über das Kochbuch

Das Buch ist im September im Hölker Verlag erschienen und kostet 28 EUR.

ISBN: 978-3881172158

Ich hoffe, ich habe euch mit diesem Post Lust gemacht auf leckere, würzige persische vegetarische Küche. Denn das bekommt ihr mit dem Buch auf jeden Fall. 

Ich bedanke mich beim Hölker Verlag für das Rezensionsexemplar.

Einen wunderschönen Restsonntag! Lass es euch schmecken.

Unterschrift

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